„Ein Heim für Exoten“
IDEXX Animana im Einsatz bei der Auffangstation für Reptilien, München e.V.

Im Jahr 2001 wurde der gemeinnützige Verein „Auffangstation für Reptilien“ in München gegründet. Ursprünglich entstanden in einem wissenschaftlich geführten Institut für Zoologie der tierärztlichen Fakultät der LMU München, firmiert die die Reptilienauffangstation seit dem Jahr 2008 als eigenständiger Verein. Inzwischen ist es die größte Auffangstation für Exoten in Deutschland mit drei Standorten und jährlich über 1200 geretteten und weitervermittelten Tieren. Für die Mitarbeiter unverzichtbar sind das vernetzte und vor allem das mobile Arbeiten. Zwei Gründe mehr, warum die Station Anfang des Jahres auf IDEXX Animana umgestiegen ist.

Chelonia von außen – Deutschlands größtes Schildkrötenrefugium

Ein Hauch von Tropen in Oberbayern

Es gibt kaum eine exotische Tierart, die man an den drei Standorten der Auffangstation nicht vorfindet: Von A wie Anakonda bis Z wie Zwergkrallenfrosch ist alles vertreten. Die Tiere haben meistens einen turbulenten Weg hinter sich. „Wir haben viele Fundtiere, die ausgebrochen sind oder ausgesetzt wurden“, so der Reptilien-Fachtierarzt Thomas Türbl, „oder Tiere aus behördlichen Beschlagnahmungen z.B. vom Zoll wegen Verstößen gegen den Artenschutz.“

Das Thema Tierschutz ist und bleibt ein großer Bereich. Die Auffangstation arbeitet eng mit dem Veterinäramt zusammen und führt gemeinsam Kontrollen durch. „Wenn das Veterinäramt einem Besitzer ein Tier aus Tierschutzgründen wegnimmt“, so Thomas Türbl, „dann nehmen wir es auf und bringen es tier- und verhaltensgerecht unter. Unsere Stationen sind für eine kurz- und mittelfristige Unterbringung angelegt und wir bemühen uns, neue Halter zu finden. Die neuen Tierhalter müssen Fachkunde nachweisen und auch über die räumlichen Voraussetzungen verfügen, um das Tier dauerhaft und gut halten zu können. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, dann vermitteln wir das Tier.“

iner der Terrarienräume zur Unterbringung von zahlreichen Schlangen

Wissenschaft – Verantwortung – Finanzen

Die Reptilienauffangstation entstand im Jahr 2001 in einem wissenschaftlich geführten Institut für Zoologie was später in Klinik für Fische, Reptilien und Amphibien umbenannt wurde. „Seit etwa zehn Jahren sind wir ein eigenständiger Verein“, so Thomas Türbl, „den wissenschaftlichen Anspruch haben wir aber weiterhin beibehalten. Aktuell forschen zwei Doktoranden bei uns, wir publizieren in Fachzeitschriften und wir bieten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sie in ihren Studien zu unterstützen.“ Was die Finanzierung angeht, ist der Verein vor allem auf Spenden angewiesen: „Bis die Tiere vermittelt sind“, so Thomas Türbl, „kann es manchmal Jahre dauern. In dieser Zeit entstehen natürlich Kosten für die Versorgung. Hinzu kommt, dass wir an unsere Kapazitätsgrenzen gekommen sind, was die Unterbringung der Tiere angeht und so wird aktuell ein Neubau geplant, der alle drei Standorte wieder vereint und bessere Bedingungen für Tiere wie Menschen bieten soll. Der Verein ist vom Freistaat Bayern gefördert. Aber wir sind zum großen Teil auf Spenden, Fördermitgliedsbeiträge und Patenschaften angewiesen.“

Die Entscheidung für IDEXX Animana

Ein Blick in Chleonia, Gehege für ca. 200 Landschildkröten

„Um unsere Reptilienauffangstation langfristig am Leben zu erhalten“, so Thomas Türbl, „müssen wir sehr genau mit den kalkulatorischen Fixkosten umgehen. In der Vergangenheit hatten wir eine Client-Server-basierte Praxismanagement-Software im Einsatz, bei der monatlich sehr hohe Wartungsgebühren anfielen. Hinzu kamen zeitaufwendige Software-Updates, die wir zusätzlich kaufen mussten. Mobil damit arbeiten war unmöglich, genauso wenig wie eine standortübergreifende Vernetzung. Wir haben uns im Markt umgeschaut und die Entscheidung fiel sehr schnell auf IDEXX Animana. Wir sind viel unterwegs und mit Animana können wir von überall aus mobil arbeiten. Wir bezahlen nicht extra pro Arbeitsplatzlizenz und können von jedem Rechner oder Smartphone aus auf unsere Daten zugreifen. Dies ist besonders wichtig, da wir an drei unterschiedlichen Standorten gleichzeitig arbeiten müssen. Uns gefallen besonders die verschiedenen Kalenderfunktionen sowie bspw. die einfache Kommunikation mit den Behörden, wenn wir die Fundtiere praktisch gleich bei Einlieferung dort per E-Mail melden können.“